Weihnachts-Weltdorf war ein großer Erfolg

"O Topos mou" - Weihnachts-Weltdorf in Katerini 2016


Elias Tsolakidis hat uns eine Mail mit vielen Fotos und Videos vom "Weihnachts–Weltdorf" geschickt. 21 Tage waren die Tore von "O Topos mou" geöffnet, 17.000 Besucher kamen inklusive 4000 Schüler und 2000 Flüchtlingskinder, die von den Einheimischen willkommen geheißen wurden.

 

Elias hat zusammen mit den vielen ehrenamtlichen Helfern für die Kinder eine weihnachtliche Zauberwelt geschaffen. Ein großer Tannenbaum mit Lichterketten weit sichtbar an zentraler Stelle, daneben der von Lichterketten gerahmte Schlitten vom Weihnachtsmann, den alle Kinder sehnsüchtig erwarteten und der dann auch kam. Kasperletheater, Geschicklichkeitsspiele, Sackhüpfen, gemeinsames Singen, Tanz- und Musikgruppen, unermüdliche Frauen in der Küche, die Kekse und Brot backten, Popcorn herstellten, Holzhütten, wo die Kinder sich gespendete Spielsachen aussuchen konnten, wo es frisch gepressten Orangensaft gab, überdachte Sammelstellen, wo 11 Tonnen gespendete Lebensmittel in Kisten sortiert wurden. Das "Weihnachts–Weltdorf" war das große Ereignis in Katerini, das die Herzen der Menschen in den Zeiten der Krise geöffnet und die Kinder glücklich gemacht hat.

 

Auf den Fotos sieht man EURE Spenden in Form von sogenannten Bierzeltgarnituren,14 Tische und 28 Bänke, die wertvolle Dienste geleistet haben beim Backen, Malen, Basteln als Tische und Sitzgelegenheiten. Wir bedanken uns im Namen von Elias für die große Solidarität, mit der ihr diese Bürgerbewegung unterstützt habt, ein Lichtblick in kalten Tagen. Elias schrieb, dass all das ohne EURE Unterstützung nicht möglich gewesen wäre.

 

Zahlen hinter dem Zustandekommen des weihnachtlichen Weltdorfes in Katerini von „O Topos mou“

Der Weihnachtsmarkt hat Kosten in Höhe von 20.000 Euro verursacht.

 

171 Lebensmittelgeschäfte haben gespendet:

100 kg Äpfel und Kiwis

150 kg Popcorn 

20 kg Filterkaffee

20 kg Schokolade

 

300 Liter Wein wurden von 4 Weinproduzenten für Glühwein gespendet.

 

12 Bäckereien haben jeden Tag ihr nicht verkauftes Brot gespendet.

 

2 Tonnen Orangen wurden gespendet.

 

15 Tonnen Brennholz wurden gespendet. Außerdem 5 Tonnen Brennholz von der evangelischen Kirche als Dank für die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen. Jedes Wochenende wurde für die Flüchtlinge gekocht und ein Abend war nur für sie organisiert.

 

Die orthodoxe Kirche hat nichts gespendet.

 

„Ellinikon“ aus Hamburg hat 1200 Euro an einen Supermarkt in Katerini eingezahlt, so dass alle Zutaten gekauft werden konnten für die Pizzabäckerei und das Brotbacken im Weihnachtsdorf. 

Eine Solidaritätsgruppe aus Brüssel hat einen Geschirrspüler gespendet, so dass alles Geschirr gewaschen werden konnte, denn es gibt kein Warmwasser auf dem Gelände. Und Plastikgeschirr ist verpönt.

 

Elias Tsolakidis hat aus seinen Medikamentenspenden zwei Paletten Krankenmedizin an das Krankenhaus spenden können.

 

Aus Brüssel kamen 4 Dolmetscherinnen, aus Deutschland kam die Ärztin Ines Bennet, die sich ein halbes Jahr frei genommen hat, um bei „O Topos mou“ zu arbeiten und ebenso Ben, ein Student aus Irland.

 

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